Wir haben investiert: In Brücken aus Stahl

VAERING hat einen neuen unternehmerischen Partner: ZSB, den Zwickauer Sonderstahlbau. Dort werden riesige Brücken aus Stahl gebaut, mal 2.400 Tonnen schwer und 200 Meter lang, mal 13.100 Tonnen und 2.000 Meter. 

Wieso dieses Investment? Zunächst einmal: Deutschland braucht solide, langlebige Infrastruktur, um das Land voranzubringen. Und dazu braucht Deutschland Unternehmen, die diese Infrastruktur herstellen – die ihr Handwerk verstehen, die pünktlich liefern, im Budget und in hoher Qualität. Genau so ein Unternehmen ist ZSB, und das wollen wir unterstützen. Es bringt ja nichts, immer zu jammern, dass alles nicht fertig wird – es bringt nur was, anzupacken und zu liefern. Und wenn das auch noch so umweltfreundlich wie möglich geschieht, dann passt das zu uns. Deshalb haben wir uns für dieses Investment entschieden – wieder gemeinsam mit unserem Partner VORSPRUNG, der sich auf mittelständische Beteiligungen innerhalb der DACH-Region spezialisiert hat. 

Rund 20 Brückenprojekte hat ZSB derzeit in Arbeit – in Hamburg und Hannover zum Beispiel, in Grimma und Leverkusen, über verschiedenen Autobahnen, Landstraßen, Flüsse. All diese Brücken werden aus Stahl gebaut, nicht aus Beton – und das hat einige deutliche Vorteile. Stahl hat eine sehr hohe Tragkraft, deshalb wird deutlich weniger Material benötigt, um die gleiche Last zu tragen. Stahl ist recyclingfähig, die Komponenten können später zurückgewonnen und wiederverwendet werden – die Ressourcen werden also gebraucht, nicht verbraucht. Zudem sind Stahlbrücken langlebiger als Betonbrücken, und sie benötigen viel weniger Wartung. 

Last but not least haben wir uns auch deshalb für ein Investment in ZSB entschieden, weil das Unternehmen einfach zu uns passt. Wir von VAERING lieben robuste Infrastruktur, große Werkshallen, handfeste Produktionen. Und wir sehen durchaus auch Zukunftsperspektiven in Bezug auf unseren Partner HemaTec, der ja im Stahlwasserbau tätig ist und gerade ein Hubdrehwerk für die Friesenbrücke über die Ems gebaut hat. Mal sehen, vielleicht gibt es da irgendwann auch Kooperationsprojekte. 

Auf jeden Fall freuen wir uns sehr auf unsere gemeinsame Zukunft und viele neue Brücken! 

Zurück
Zurück

„Es muss profitabel sein, Ressourcen zu schützen“

Weiter
Weiter

mocci: Das Smart Pedal Vehicle der Zukunft